Kiefergelenkprobleme und Zähneknirschen

Wenn Stress die Zahngesundheit beeinträchtigt: Kiefergelenkprobleme und Zähneknirschen

 

Müssen Sie häufiger mal die Zähne zusammenbeißen oder etwas zähneknirschend akzeptieren? Dann achten Sie darauf, dass Sie Ihren Kiefer bald wieder bewusst entspannen. Denn Stress und Verspannungen sind häufige Ursachen für Schmerzen, die „wie aus dem Nichts“ zu kommen scheinen.

Handelt es sich um eine ausgeprägte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), wie die Fachsprache es nennt, können neben oder anstelle von Kiefer-, Kau- und Kopfschmerzen auch andere Symptome auftreten, beispielsweise

• Schwindelgefühle,
• Panikattacken,
• Lichtempfindlichkeit,
• Knacken der Kiefergelenke,
• Verspannungen.

Die Suche nach den Ursachen gestaltet sich dabei oft ähnlich schwierig wie die Bestimmung, wer zuerst da war, das Huhn oder das Ei. Denn eine CMD kann durch psychische, aber auch durch biochemische oder organische Probleme auftreten und dann zu Stress führen. Aber auch der umgekehrte Vorgang ist in belastenden Situationen möglich, nämlich das Stress die gesundheitlichen Probleme auslöst.

 

Hinschauen und Fragen ist die bessere Lösung als „Augen zu und durch“

 

Umso wichtiger ist es, dass die Behandlung einer CMD nicht einfach nur Symptome beseitigt, sondern nach deren Ursachen fragt. In unserer Zahnarztpraxis in Kempten entwickeln wir aus der Diagnose von Ursachen und Symptomen das passende Konzept. So fragen wir beispielsweise nach

• Gewohnheiten, die im Zusammenhang mit der CMD stehen können wie das erwähnte „Zähnezusammenbeißen“, das ersatzweise auch als Kauen an Gegenständen auftreten kann.
• vorübergehendem oder dauerhaftem nächtlichen Zähneknirschen.
• vorangehenden kieferorthopädischen oder zahnmedizinischen Behandlungen, in deren Verlauf eine Gebisskorrektur erfolgte.
• Auffälligkeiten (Anomalien) im Zahnstand oder aufgrund eines nicht einwandfrei integrierten Zahnersatzes.

Darüber hinaus machen wir uns durch eine intensive Kontrolluntersuchung in unserer Kemptener Zahnarztpraxis ein Bild davon, wie es um den Zahnstand und Füllungen oder Zahnersatz bestellt ist. Denn eine Strategie oder Gewohnheit wie „die Zähne zusammenbeißen“, sich zusammenreißen oder nach dem Motto „Augen zu und durch“ zu verfahren, hat noch keinem Patienten geholfen.

 

Behandlung von Kiefergelenkproblemen und Zähneknirschen in Kempten

 

Haben wir gemeinsam die Ursache für die Symptome gefunden, heißt es, ein Konzept zu erstellen, das auf Ihre individuelle Problematik Bezug nimmt. In der Regel wird es sich dabei um ein Bündel an therapeutischen Maßnahmen handeln, insbesondere wenn die CMD bereits über einen längeren Zeitraum besteht.

Methoden der Stressminderung, das Ausgleichen von Zahnfehlstellungen oder das Beheben von Schäden im Zahnersatz gehören zu den vorrangigen Maßnahmen. Darüber hinaus werden wir Ihnen bei Bedarf weitere Behandlungsvorschläge machen, die sich aus der erstellten Diagnose und dem darauf basierenden Therapieplan ergeben. So kann das nächtliche Zähneknirschen beispielsweise durch das Anfertigen einer Zahnschiene abgestellt werden. Denn häufig handelt es sich um eine Angewohnheit, die in einer besonders stressbelasteten Situation erworben wurde und die Sie sich in ruhigeren Phasen daher auch wieder abgewöhnen können.

Falls erforderlich beziehen wir zudem weitere Experten wie Kieferorthopäden, Logopäden oder auch Craniosacral-Therapeuten in die Behandlung ein oder empfehlen Ihnen Mediziner und Therapeuten in Kempten, mit denen wir als erfahrene Zahnärzte auf diesem Gebiet bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben.

 

 

 

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