Zahnkrankheiten im Alter verhindern

Häufig auftretende Zahnkrankheiten im Alter verhindern

 

Zahnkrankheiten nehmen im Alter deutlich zu – und das, obwohl sich insgesamt die erfreuliche Entwicklung zeigt, dass mehr Zähne bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Was nach einem Paradox klingt, hängt mit dem Anwachsen der Lebenserwartung zusammen. Leider aber auch mit einer gewissen resignierten Einstellung, der zufolge der Zahnhygiene im Alter keine große Bedeutung mehr zukommt.

Dabei sind es gerade unsere Zähne, die im Alter wesentlich dazu beitragen, ob wir uns weiterhin vital und attraktiv fühlen. Umgekehrt können kranke Zähne im fortgeschrittenen Lebensalter eine starke Gefährdung für den gesamten Organismus darstellen. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, die Resignation zu überwinden, und den Kampf gegen Bakterien und Zahnverfall weiterhin zu führen.

 

Negative Auswirkungen mangelnder Zahnhygiene im Alter

 

Dass die Vernachlässigung von Zahngesundheit und Zahnhygiene im Alter besonders schädliche Folgen haben kann, wurde auf vielen Fachtagungen bereits thematisiert. Entzündungen im Mundraum setzen nämlich nicht nur unserem körperlichen Wohlbefinden zu, sie wirken sich auch negativ auf unser psychisches Wohl aus. Ein starker Befall mit Bakterien im Mundraum kann zudem eine Aspirationspneumonie verursachen, also eine durch eingeatmete Bakterien verursachte Lungenentzündung.

Und auch eine Paradontitis, die zu den häufigsten Zahnerkrankungen im Alter gehört, ließe sich in der Mehrzahl der Fälle vermeiden, würden die regelmäßigen Kontrollbesuche beim Zahnarzt weiterhin wahrgenommen. Wird die Paradentose nämlich zu spät erkannt, kann neben Symptomen wie Zahnfleischschwund und Zahnfleischbluten auch schon ein Zahnausfall die Folge sein.

Daher unser Tipp: Lassen Sie auch beim Eintritt in die reife Lebensphase nicht nach, was das Thema Zahnpflege und Zahnvorsorge anbelangt. Gern unterstützen wir Sie in unsere Zahnarztpraxis in Kempten mit einem speziell für Sie angefertigten Zahnkonzept und vielen hilfreichen Vorschlägen, wie Sie Zähne und Zahnfleisch auch im Alter gesund erhalten!

 

Zusammenhänge zwischen Störungen im Mundraum und anderen Erkrankungen verstehen

 

Zahnhygiene und regelmäßige Kontrollen durch den Zahnarzt sind zudem nicht nur für den Zahnerhalt selbst im Alter unerlässlich. Auch andere Erkrankungen können damit beeinflusst oder frühzeitig erkannt werden. Liegt beispielsweise ein Diabetes Mellitus vor, behindert eine Paradontitis regelmäßig, dass Ihr Arzt eine passende Einstellung vornehmen kann.

Eine ausgeprägte Mundtrockenheit ist häufig die Folge von Medikamenten, die überwiegend im Alter genommen werden, um beispielsweise Herz- und Kreislauf zu regulieren. Sie ist aber auch eine Folge der natürlichen Verringerung des Speichelflusses im höheren Lebensalter. Unabhängig von den Gründen führt sie dazu, dass das Risiko steigt an Paradontitis oder Karies zu erkranken. Und nicht selten führt Mundtrockenheit auch dazu, dass ältere Menschen den Appetit verlieren oder sich in Gesellschaft unwohl fühlen, weil die Trockenheit mit Sprachstörungen oder Mundgeruch einhergeht.

 

Zahnhygiene und Pflegebedarf

 

Speziell bei Erkrankungen wie Parkinson oder Demenz sind die Betroffenen oft nicht mehr selbst in der Lage, eine angemessene Mundhygiene zu betreiben – oder vergessen dies schlicht und einfach. Pflegende Angehörige möchten wir daher ermutigen, auch der Zahngesundheit älterer Menschen besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Wir wissen selbstverständlich, dass dies kein leichtes Unterfangen ist. Gern unterstützen wir Sie durch individuell ausgerichtete Behandlungs- und Therapiepläne.

 

 

 

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